Schutzrechte für intelligente Medizin, Diagnostik und Implantattechnologien
Dieser Cluster bündelt Schutzanmeldungen aus den Bereichen Medizintechnik, bildgebende Diagnostik, KI-gestützte Assistenzsysteme, chirurgische Robotik, Endoskopie, Implantattechnologie, Wirkstoffabgabe und biotechnologische Verfahren.
Die Anmeldungen adressieren zentrale Herausforderungen moderner Medizin: frühere und präzisere Diagnostik, minimalinvasive Behandlung, personalisierte Therapie, bessere Implantatverträglichkeit, automatisierte Bildauswertung, intelligente Steuerung medizinischer Systeme sowie sichere und effiziente Patientenversorgung.
Damit richtet sich der Cluster insbesondere an Medizintechnikunternehmen, Diagnostikanbieter, Implantathersteller, Kliniktechnologieanbieter, Hersteller chirurgischer Assistenzsysteme, Biotech-Unternehmen, strategische Investoren, Lizenznehmer und Entwicklungspartner mit Fokus auf digitale Medizin, Implantate, medizinische Sensorik und KI-gestützte Gesundheitsanwendungen.

KHD-2025 / 10-12
Vorrichtung und Verfahren zur kontinuierlichen in-vitro-Synthese von RNA-Molekülen in einem mikrofluidischen System
Anzahl der Patentansprüche 19 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein integriertes mikrofluidisches System zur kontinuierlichen Herstellung von RNA-Molekülen für pharmazeutische Anwendungen. Herkömmliche Herstellungsverfahren arbeiten häufig diskontinuierlich und können hinsichtlich Reproduzierbarkeit, Produktreinheit, Prozessdauer und industrieller Skalierbarkeit begrenzt sein.
Der allgemeine Lösungsansatz besteht darin, die wesentlichen Prozessschritte der RNA-Synthese in einem kontinuierlich betriebenen, kompakten System zusammenzuführen. Dabei werden Reaktionsführung, Aufreinigung und Qualitätsüberwachung funktional integriert, sodass eine gleichmäßigere Prozessführung und eine kontrolliertere Produktqualität ermöglicht werden.
Der Nutzen liegt in einer effizienteren, reproduzierbareren und skalierbaren Herstellung hochwertiger RNA-Produkte. Dies kann insbesondere für mRNA-basierte Impfstoffe, RNA-Therapeutika, biopharmazeutische Entwicklungsprozesse sowie flexible Produktionsplattformen von Bedeutung sein.
Die Technologie adressiert damit zentrale Anforderungen moderner biotechnologischer Produktion: Qualität, Prozesssicherheit, Skalierbarkeit und potenzielle Verkürzung von Herstellungsabläufen.
KHD-2025 / 10-21
Funktionalisierte Nanopartikel mit endosomal spaltbarem Linker und definierter Ligandendichte zur zielgerichteten Medikamentenabgabe
Anzahl der Patentansprüche 16 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Plattform für funktionalisierte Nanopartikel zur gezielten Abgabe therapeutischer Wirkstoffe. Sie adressiert das Problem, dass bekannte Wirkstoffträgersysteme häufig entweder eine Zieladressierung oder eine kontrollierte Freisetzung ermöglichen, jedoch nicht zuverlässig beide Anforderungen mit hoher Reproduzierbarkeit verbinden. Der allgemeine Lösungsansatz besteht in einer Nanopartikelstruktur mit schützender Oberfläche, definierter Zielbindung und einer Umgebungssensitivität, die eine kontrollierte Wirkstofffreisetzung nach Aufnahme in Zielzellen unterstützt.
Dadurch können Wirkstoffe präziser an gewünschte biologische Zielstrukturen herangeführt und unerwünschte Verteilungen reduziert werden.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Wirksamkeit, kontrollierteren Freisetzungscharakteristik und einer besseren Eignung für moderne Therapieformen.
Relevante Einsatzbereiche umfassen insbesondere pharmazeutische Wirkstoffabgabe, zielgerichtete Krebstherapie, RNA- und Gentherapie sowie diagnostisch-therapeutische Anwendungen.
KHD-2025 / 11-01
KI-gesteuertes, tragbares Ultraschallgerät mit geschlossenem Regelkreis zur Echtzeit-Bildparameteroptimierung
Anzahl der Patentansprüche 12 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein tragbares Ultraschallgerät für mobile und patientennahe Anwendungen, bei dem eine integrierte KI-Komponente die Bildqualität während der Untersuchung fortlaufend überwacht und technische Aufnahmeparameter automatisch optimiert. Damit adressiert die Anmeldung das Problem, dass die Qualität tragbarer Ultraschallbilder stark von Erfahrung, Bedienung und wechselnden Untersuchungsbedingungen abhängen kann.
Der allgemeine Lösungsansatz besteht in einem geschlossenen, KI-gestützten Regelkreis, der Bilddaten während der Aufnahme bewertet und das System selbstständig an die jeweilige Untersuchungssituation anpasst. Dadurch können Bilddarstellung, Bedienkomfort und diagnostische Verlässlichkeit verbessert werden, insbesondere bei mobilen Einsätzen, Point-of-Care-Diagnostik, Notfallmedizin, Pflegeeinrichtungen und dezentralen Versorgungsumgebungen.
Der potenzielle Nutzen liegt in einer gleichmäßigeren Bildqualität, reduzierter Anwenderabhängigkeit, effizienterer Bedienung und einer verbesserten Unterstützung medizinischer Entscheidungen ohne Offenlegung nachbaubarer technischer Details.
KHD-2025 / 11-02
Autonomes KI-Endoskop mit Selbstnavigation
Anzahl der Patentansprüche 22 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein miniaturisiertes, autonom arbeitendes Endoskop-System für die medizinische Diagnostik. Ziel ist es, endoskopische Untersuchungen sicherer, präziser und weniger abhängig von manueller Führung oder externer Steuerung zu machen. Das System nutzt künstliche Intelligenz, Kamera- und Sensordaten sowie eine adaptive Navigationslogik, um sich eigenständig in Körperhöhlen zu orientieren, Hindernisse zu erkennen und relevante Untersuchungsbereiche gezielt anzusteuern.
Der allgemeine Lösungsansatz besteht in der Kombination aus autonomer Navigation, intelligenter Umgebungsmodellierung, energieeffizienter Bewegungsplanung und sicherheitsorientierten Betriebsfunktionen. Dadurch kann das Endoskop Untersuchungen flexibler unterstützen, diagnostische Abläufe verbessern und medizinischem Personal eine zusätzliche technologische Assistenz bieten.
Die Einsatzbereiche liegen insbesondere in der endoskopischen Untersuchung, bildgestützten Diagnostik, minimalinvasiven Medizintechnik und KI-gestützten Medizingeräten.
KHD-2025 / 11-03
Verfahren und System zur KI-gestützten dynamischen Steuerung eines chirurgischen Roboters
Anzahl der Patentansprüche 19 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine KI-gestützte Steuerung chirurgischer Robotersysteme, die eine präzisere und sicherere Instrumentenführung während operativer Eingriffe ermöglichen soll. Bestehende Systeme arbeiten häufig mit statischen Planungs- und Navigationsmodellen und reagieren nur begrenzt auf Veränderungen der anatomischen Situation während des Eingriffs. Der allgemeine Lösungsansatz besteht darin, verfügbare Planungs-, Bild- und Sensordaten zu einem fortlaufend aktualisierten Anatomiemodell zusammenzuführen und daraus eine adaptive Unterstützung der Instrumentenbewegung abzuleiten.
Ergänzend ist eine sicherheitsorientierte Überprüfung vorgesehen, um potenzielle Gefährdungssituationen robuster zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu unterstützen. Der mögliche Nutzen liegt in einer verbesserten Operationspräzision, höherer Patientensicherheit, besserer Nachvollziehbarkeit robotischer Entscheidungen und einer stärkeren Assistenz des Operateurs.
Relevante Einsatzbereiche liegen insbesondere in der robotergestützten Chirurgie, chirurgischen Navigation, Teleoperation, medizinischen Assistenzsystemen und KI-basierten Sicherheitssystemen für medizintechnische Anwendungen.
KHD-2025 / 11-04
Portable Ultraschallsonde mit KI-basierter Auto-Guidance, multimodalem Feedback und adaptiver Nutzerführung
Anzahl der Patentansprüche 52 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine tragbare Ultraschallsonde, die Anwender bei der präzisen Positionierung während medizinischer Ultraschalluntersuchungen unterstützt. Das technische Problem besteht darin, dass handgeführte Ultraschalluntersuchungen stark von Erfahrung, korrekter Sondenhaltung und kontinuierlicher Bildkontrolle abhängen. Fehlpositionierungen können Bildqualität, Untersuchungsdauer und Bedienkomfort beeinträchtigen.
Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert Ultraschalldaten, Bewegungserfassung und KI-gestützte Auswertung, um dem Nutzer während der Anwendung verständliche Rückmeldungen zu geben. Diese Rückmeldungen können über haptische, visuelle oder akustische Signale erfolgen und sollen die Führung der Sonde intuitiver, schneller und reproduzierbarer machen.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Untersuchungsqualität, einer einfacheren Bedienung portabler Ultraschallgeräte und einer besseren Unterstützung weniger erfahrener Anwender. Einsatzbereiche liegen insbesondere in Point-of-Care-Diagnostik, mobiler Medizin, Telemedizin, Ausbildungssystemen und tragbaren medizinischen Assistenzsystemen.
KHD-2025 / 11-05
Kompaktes, kryofrei betriebenes Magnetresonanztomographie-System mit supraleitendem Hochtemperatur-Magnet und KI-gestützter Bildrekonstruktion
Anzahl der Patentansprüche 15 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein kompaktes Magnetresonanztomographie-System für die medizinische Bildgebung, das ohne flüssige Kryogene betrieben werden kann. Herkömmliche MRT-Anlagen sind häufig groß, kostenintensiv und auf stationäre Infrastruktur angewiesen, während portable Systeme oft Einschränkungen bei Bildqualität und diagnostischer Aussagekraft aufweisen.
Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert einen supraleitenden Hochtemperatur-Magneten mit einer integrierten kryofreien Kühlung, kompakter Systemarchitektur und KI-gestützter Bildrekonstruktion. Dadurch soll eine hochwertige Bildgebung auch in dezentralen, mobilen oder platzbeschränkten medizinischen Einsatzumgebungen ermöglicht werden.
Der Nutzen liegt in einer besseren Verfügbarkeit diagnostischer MRT-Bildgebung außerhalb klassischer Großkliniken, einer reduzierten Abhängigkeit von aufwendiger Kryogenversorgung sowie einer verbesserten Mobilität und Energieeffizienz. Relevante Anwendungen umfassen insbesondere medizinische Einrichtungen, mobile Diagnoseeinheiten, Notfallversorgung, regionale Versorgungszentren und patientennahe Bildgebung.
KHD-2025 / 11-06
Atemanalyse-Sensor zur Früherkennung von Tumorerkrankungen mit KI-gestützter Gassensorik, benutzerspezifischer Referenzdatenbank und multimodaler Datenintegration
Anzahl der Patentansprüche 23 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein kompaktes, nicht-invasives Atemanalysesystem zur unterstützenden Früherkennung von Tumorerkrankungen. Das technische Problem liegt darin, Atemgasdaten zuverlässig, nutzerindividuell und datenschutzfreundlich auszuwerten, ohne auf große, zentrale Laborinfrastrukturen angewiesen zu sein. Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert sensorbasierte Atemgaserfassung mit lokaler KI-gestützter Auswertung, benutzerspezifischer Referenzierung, automatischer Systemanpassung und der optionalen Einbindung weiterer Gesundheitsdaten.
Dadurch können auffällige Muster in der Ausatemluft frühzeitig erkannt, Veränderungen über die Zeit besser eingeordnet und Ergebnisse in Echtzeit bereitgestellt werden.
Der Nutzen liegt in einer leichter zugänglichen, adaptiven und dezentral einsetzbaren Vorsorge- und Verlaufskontrolltechnologie.
Relevante Einsatzbereiche sind medizinische Früherkennung, präventive Gesundheitsüberwachung, kliniknahe Diagnostik, telemedizinische Anwendungen sowie mobile oder tragbare Gesundheitssysteme.
KHD-2025 / 11-07
3D-gedrucktes Titanimplantat mit integrierter antibakterieller Nanobeschichtung
Anzahl der Patentansprüche 17 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Patentanmeldung betrifft ein additiv gefertigtes Titanimplantat mit einer prozessintegrierten antibakteriellen Oberflächenfunktion. Ziel ist es, das Risiko implantatbezogener Infektionen zu reduzieren und zugleich Haftfestigkeit, Biokompatibilität und Prozesssicherheit zu verbessern. Der allgemeine Lösungsansatz besteht darin, die antibakterielle Beschichtung nicht erst in einem separaten Nachbehandlungsschritt aufzubringen, sondern sie in den Fertigungsprozess beziehungsweise unmittelbar daran anschließend in einer geschützten Prozessumgebung zu integrieren. Dadurch kann eine besonders stabile Verbindung zwischen Implantatoberfläche und Funktionsschicht entstehen.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Langzeitwirkung, geringerer Kontaminationsanfälligkeit, vereinfachter Herstellung und erweiterten Funktionalität moderner Implantate. Relevante Einsatzbereiche sind insbesondere patientenindividuelle Implantate, medizinische Titanbauteile, orthopädische Anwendungen, Implantattechnik und additive Fertigung in der Medizintechnik.
KHD-2025 / 11-08
Kapselendoskop mit integrierter Magnetspule, externer Steuer- und Navigationsvorrichtung, KI-gestützter Regelung und Energieübertragung
Anzahl der Patentansprüche 23 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein aktiv steuerbares Kapselendoskop für die medizinische Diagnostik und potenziell unterstützende therapeutische Anwendungen im Verdauungstrakt. Herkömmliche Kapselendoskope bewegen sich überwiegend passiv durch natürliche Körperbewegungen und bieten nur begrenzte Möglichkeiten zur gezielten Navigation, Stabilisierung und Energieversorgung. Die Anmeldung beschreibt einen Ansatz, bei dem eine schluckbare Kapsel mit einem externen Steuer- und Navigationssystem zusammenwirkt. Dadurch sollen Position, Orientierung, Bildaufnahme und Energieversorgung kontrollierter unterstützt werden. Ergänzend kann eine rechnergestützte Auswertung von Bild- und Positionsinformationen die Navigation verbessern und eine gezieltere Untersuchung relevanter Bereiche ermöglichen.
Der Nutzen liegt in einer präziseren, effizienteren und patientenschonenderen endoskopischen Diagnostik, insbesondere dort, wo eine bessere Steuerbarkeit, stabilere Bildgebung und eine optimierte Untersuchung innerer Körperabschnitte gewünscht sind. Einsatzbereiche liegen vor allem in der modernen Medizintechnik, der gastrointestinalen Diagnostik, der minimalinvasiven Untersuchungstechnik und in weiterentwickelten Kapselendoskopie-Systemen.
KHD-2025 / 11-09
Implantat mit biologisch abbaubarer Magnesium-Beschichtung und steuerbarer Resorptionsrate
Anzahl der Patentansprüche 17 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein bioresorbierbares Implantat für medizinische Anwendungen, dessen Abbauverhalten im Körper gezielt beeinflusst werden kann. Bestehende resorbierbare Implantate bieten häufig keine ausreichend kontrollierte zeitliche Abstimmung zwischen anfänglicher Stabilität und späterem biologischem Abbau. Der allgemeine Lösungsansatz besteht in einer biologisch abbaubaren magnesiumbasierten Beschichtung, die funktional auf den Implantatgrundkörper abgestimmt ist und den Resorptionsverlauf steuert. Dadurch kann das Implantat während der Heilungsphase eine definierte Stützfunktion übernehmen und sich anschließend kontrolliert abbauen.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Anpassung an unterschiedliche Heilungsverläufe, einer reduzierten Notwendigkeit späterer Entfernungseingriffe sowie in der Möglichkeit, zusätzliche heilungsunterstützende oder überwachende Funktionen einzubinden. Relevante Einsatzbereiche sind insbesondere orthopädische, dentale, traumatologische und kardiovaskuläre Implantatanwendungen.
KHD-2025 / 11-10
Prothese mit adaptiver haptischer Rückkopplung, textiler Energieversorgung und maschineller Signalverarbeitung
Anzahl der Patentansprüche 14 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Patentanmeldung betrifft eine intelligente Prothese, die Berührungen und physikalische Einwirkungen erfassen, auswerten und dem Nutzer als angepasste haptische Rückmeldung vermitteln soll. Das technische Problem liegt darin, herkömmliche Prothesenrückmeldungen von einfachen, starren Signalen hin zu einer differenzierteren, lernfähigen und nutzerbezogenen Wahrnehmungsunterstützung weiterzuentwickeln.
Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert ein integriertes Sensorsystem, maschinelle Signalverarbeitung, eine adaptive haptische Rückmeldung sowie eine textile Energieversorgung und Telemetrie. Dadurch kann die Prothese Berührungsereignisse oder Objekteigenschaften allgemeiner Art erkennen und in eine für den Nutzer wahrnehmbare Rückmeldung übersetzen, ohne dass die technische Umsetzung im Detail offengelegt wird.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Alltagstauglichkeit, einer natürlicheren Interaktion mit Gegenständen, einer höheren Anpassungsfähigkeit an den Nutzer sowie in erweiterten Überwachungs- und Diagnosemöglichkeiten. Relevante Einsatzbereiche sind insbesondere moderne medizinische Prothesen, neuroprothetische Anwendungen, taktile Assistenzsysteme und robotische Exoskelette.
KHD-2025 / 11-30
Protonentherapie-System mit kompakter supraleitender Gantry
Anzahl der Patentansprüche 45 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Protonentherapie-System mit einer besonders kompakten, supraleitenden Gantry für die medizinische Strahlentherapie. Ziel ist es, den baulichen Aufwand, die Anlagenmasse und den Platzbedarf gegenüber herkömmlichen Protonentherapieanlagen deutlich zu reduzieren, ohne die für die Behandlung erforderliche Strahlqualität und Präzision zu beeinträchtigen.
Der allgemeine Lösungsansatz besteht in einer integrierten supraleitenden Strahlführung innerhalb einer drehbaren Gantry, bei der Magnettechnik, Kryotechnik, Strahlführung, Patientenpositionierung, Strahldiagnostik und Sicherheitsmanagement aufeinander abgestimmt sind. Dadurch kann der Protonenstrahl kompakt und kontrolliert zum Behandlungszentrum geführt werden.
Der Nutzen liegt in platzsparenderen Protonentherapieanlagen, geringeren baulichen Anforderungen, verbesserter technischer Integration und erhöhter Betriebssicherheit. Einsatzbereiche liegen insbesondere in modernen Partikeltherapiezentren, kompakten Bestrahlungsräumen, Mehrraum-Anlagen sowie potenziell in der Nachrüstung bestehender medizinischer Strahlentherapie-Infrastrukturen.
KHD-2025 / 11-31
Cloudbasierte KI-Ferndiagnose-Plattform für MRT- und CT-Bilddaten mit qualitätsgesteuerter Triage und föderiertem Lernen
Anzahl der Patentansprüche 25 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine cloudbasierte Plattform zur KI-gestützten Unterstützung radiologischer Befundungsprozesse, insbesondere bei medizinischen Bilddaten aus MRT- und CT-Untersuchungen. In stark ausgelasteten oder teleradiologischen Versorgungsumgebungen besteht das Problem, dass dringliche Untersuchungen zuverlässig erkannt, priorisiert und zugleich technisch eingeschränkt beurteilbare Fälle angemessen behandelt werden müssen.
Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert eine automatisierte Bildauswertung mit einer qualitätsbezogenen Bewertung der Untersuchungsdaten, einer strukturierten Priorisierung radiologischer Fälle sowie der Einbindung fachärztlicher Rückmeldungen. Zusätzlich wird ein datenschutzorientiertes Lernkonzept beschrieben, bei dem Verbesserungen der KI-Auswertung über mehrere medizinische Einrichtungen hinweg ermöglicht werden, ohne dass Rohbilddaten zentral zusammengeführt werden müssen.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Übersicht über kritische Fälle, einer effizienteren Befundungssteuerung, einer höheren Nachvollziehbarkeit von KI-gestützten Entscheidungen und einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung. Einsatzbereiche sind insbesondere Radiologie, Teleradiologie, Klinikverbünde, Notfallversorgung, onkologische Verlaufskontrolle und medizinische IT-Plattformen.
KHD-2025 / 11-26
Implantierbares Insulinabgabesystem mit KI-basierter Closed-Loop-Regelung und sicherheitsgekapselter Ausführung
Anzahl der Patentansprüche 30 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein implantierbares Insulinabgabesystem zur automatisierten Unterstützung der Diabetes-Therapie. Ziel ist es, die Insulinabgabe kontinuierlich, patientenspezifisch und mit erhöhtem Sicherheitsniveau zu steuern, ohne den Bedienaufwand für den Patienten wesentlich zu erhöhen.
Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert implantierbare Sensorik, Insulinabgabe und eine elektronische Regeleinheit zu einem geschlossenen Regelkreis. Ein KI-gestütztes Regelmodell kann individuelle Stoffwechselverläufe berücksichtigen und die Therapie adaptiv unterstützen. Gleichzeitig ist eine sicherheitsgekapselte Architektur vorgesehen, bei der vorgeschlagene Dosierungen unabhängig überwacht und nur nach sicherheitsbezogener Prüfung freigegeben oder begrenzt werden.
Der Nutzen liegt in einer verbesserten Alltagstauglichkeit, einer stärker individualisierten Insulintherapie, einer Reduzierung manueller Eingriffe sowie einer erhöhten Betriebssicherheit durch Überwachung, Plausibilitätsprüfung, Fallback-Funktionen und externe Kontroll- beziehungsweise Fernüberwachungsmöglichkeiten. Relevante Einsatzbereiche sind die Medizintechnik, implantierbare Therapiesysteme, Diabetesversorgung, digitale Gesundheitslösungen und sicherheitskritische KI-gestützte Implantattechnologien.
