Schutzrechte für industrielle Anlagen, Maschinenbau und technische Komponenten
Dieser Cluster bündelt Schutzanmeldungen aus den Bereichen Industrieanlagen, Maschinenbau, technische Komponenten, Produktions- und Verfahrenstechnik sowie sicherheits- und effizienzrelevante Systemlösungen für industrielle Anwendungen.
Die Anmeldungen adressieren zentrale Herausforderungen moderner Industrieumgebungen: höhere Betriebssicherheit, bessere Überwachung technischer Komponenten, zuverlässigere Dicht- und Drucksysteme, optimierte Wärme- und Materialeigenschaften, robuste Anlagenkonzepte sowie effizientere Produktions- und Wartungsprozesse.
Damit richtet sich der Cluster insbesondere an Maschinen- und Anlagenbauer, Komponentenhersteller, Industrieausrüster, Betreiber technischer Anlagen, Hersteller von Druck- und Dichtungssystemen, Produktionstechnikunternehmen, strategische Investoren, Lizenznehmer und Entwicklungspartner mit Fokus auf industrielle Effizienz, Zuverlässigkeit, Sicherheit und technische Skalierbarkeit.

KHD-2025 / 10-29
Elektrisch isolierendes Epoxidharz-Verbundmaterial mit wärmeleitendem CNT-Netzwerk
Anzahl der Patentansprüche 9 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektrisch isolierendes Epoxidharz-Verbundmaterial für elektronische Baugruppen, bei denen Wärme zuverlässig abgeführt werden muss, ohne die elektrische Isolation zu beeinträchtigen. Herkömmliche Verguss-, Klebe- und Interface-Materialien auf Epoxidharzbasis bieten zwar gute Isolations- und Haftungseigenschaften, erreichen jedoch häufig keine ausreichende Wärmeableitung oder werden durch hohe Füllstoffanteile schwer verarbeitbar.
Der allgemeine Lösungsansatz besteht in einem Epoxidharz-Verbundmaterial, in dem speziell behandelte nanoskalige Kohlenstoffstrukturen so eingebunden werden, dass ein wärmeleitender, jedoch elektrisch isolierender Verbund entsteht. Dadurch kann die Wärmeübertragung verbessert werden, ohne die elektrische Schutzfunktion des Materials aufzugeben.
Der Nutzen liegt in kompakteren, leistungsfähigeren und zuverlässigeren elektronischen Baugruppen mit verbessertem thermischem Management. Geeignete Einsatzbereiche sind insbesondere Halbleitergehäuse, Leistungselektronik, LED-Module, Vergussmassen, Wärmeleitkleber, Schutzbeschichtungen und Thermal-Interface-Anwendungen.
KHD-2025 / 12-23
Bohrkopf für Tiefbohrungen mit adaptiver, closed-loop geregelter Druckkompensation und hydraulischem System zur Tiefendruckanpassung
Anzahl der Patentansprüche 39 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Bohrkopf für anspruchsvolle Tiefbohranwendungen, bei denen innenliegende fluidführende Bereiche zuverlässig gegen stark wechselnde Umgebungsbedingungen geschützt werden müssen. In der Praxis können Druckschwankungen, Temperaturbelastungen und abrasive oder korrosive Medien zu erhöhtem Verschleiß an Dichtungen, Lagern und sensiblen Baugruppen führen.
Der allgemeine Lösungsansatz besteht in einer adaptiven, geregelten Druckkompensation, bei der der interne Druckzustand des Bohrkopfs während des Betriebs überwacht und an wechselnde Einsatzbedingungen angepasst wird. Ergänzend können Schutz-, Diagnose- und Sicherheitsfunktionen vorgesehen sein, um Betriebszustände frühzeitig zu erkennen und einen robusten Weiterbetrieb zu unterstützen.
Der Nutzen liegt in einer höheren Betriebssicherheit, reduziertem Verschleiß, verbesserter Lebensdauer kritischer Komponenten und einer besseren Überwachung des Bohrkopfs im Einsatz. Relevante Einsatzbereiche sind insbesondere geothermische Tiefbohrungen, Forschungsbohrungen, industrielle Tiefbohrtechnik sowie weitere Anwendungen mit hohen mechanischen, thermischen und medienbedingten Belastungen.
KHD-2025 / 12-25
Doppelabsperrung, redundanter Dichtung, Interseal-Prüfraum und Double-Block-and-Bleed-Entlastung
Anzahl der Patentansprüche 30 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein sicherheitsorientiertes Kopplungssystem für den Transfer von Fluiden zwischen Raumfahrzeugen, insbesondere bei Betankungs-, Nachfüll-, Umlade- oder Servicing-Vorgängen im Orbit. Technisches Problem ist, dass Leckagen, Restvolumina oder unzureichend geprüfte Kopplungszustände in Raumfahrtumgebungen erhebliche Risiken für Mission, Sensorik, Oberflächen, Lageregelung und Betriebssicherheit verursachen können.
Der allgemeine Lösungsansatz kombiniert eine doppelte Absperrung, eine redundante Abdichtung und einen unabhängig überwachbaren Prüfraum zwischen den Dichtstellen. Vor Freigabe des eigentlichen Fluidtransfers kann der Kopplungszustand überprüft werden. Ergänzend ermöglicht ein kontrolliertes Entlastungs- und Rückführkonzept den sicheren Umgang mit Restvolumina und potenzieller Leckage.
Der Nutzen liegt in erhöhter Betriebssicherheit, reduzierter Kontaminationsgefahr, besserer Fehlerbeherrschung und höherer Eignung für robotische oder autonome Servicing-Abläufe. Relevante Einsatzbereiche sind In-Space-Servicing, orbitale Betankung, Satellitenwartung, Raumfahrzeugkopplung, Treibstoffdepots sowie der Transfer sicherheitskritischer Fluide in Raumfahrtanwendungen.
KHD-2025 / 12-30
Druckluftbehälter mit Zwischenraum zwischen Liner und Behälterwand zur Leckage- und Permeationsdetektion sowie Nachrüstkit, Verfahren und Systemintegration für Industrie-Schraubenkompressoren
Anzahl der Patentansprüche 42 Patentansprüche.
Reifegrad & IP-Status neutral als „in Anmeldung / in Prüfung“

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen überwachten Druckluftbehälter für industrielle Druckluftanlagen, insbesondere im Umfeld von Schraubenkompressoren. In solchen Anlagen können schleichende Undichtigkeiten, Alterungsprozesse oder Veränderungen der Barrierewirkung zu Energieverlusten, ungeplanten Stillständen und erhöhtem Wartungsaufwand führen, werden jedoch häufig erst spät erkannt.
Der Lösungsansatz sieht einen Druckluftbehälter mit einem innenliegenden Liner und einem dazwischenliegenden Überwachungsbereich vor. Dieser Bereich dient als sensitives Diagnosefenster, über das Zustandsänderungen frühzeitig erkannt und für Warn-, Service- oder Wartungsinformationen nutzbar gemacht werden können. Zusätzlich sind Nachrüstlösungen für bestehende Behälter vorgesehen, sodass vorhandene Druckluftinfrastruktur weiterverwendet und modernisiert werden kann.
Der Nutzen liegt in höherer Betriebssicherheit, verbesserter Zustandsüberwachung, reduzierten Ausfallrisiken und einer besseren Planbarkeit von Wartung. Relevante Einsatzbereiche sind industrielle Druckluftstationen, Kompressorzentralen, Produktionsbetriebe, Facility-Management sowie Anlagen mit hohen Anforderungen an Verfügbarkeit und Energieeffizienz.
